
Was das mögliche Aus von München Ticket für Veranstalter bedeutet – und warum immer mehr ihr Ticketing selbst betreiben
Kurzfassung:
Die Berichterstattung über die unklare Zukunft von „München Ticket“ zeigt, wie stark sich der Ticketing-Markt verändert. Zentrale Ticketportale geraten wirtschaftlich unter Druck. Immer mehr Veranstalter setzen deshalb auf eigene Ticketsysteme, um unabhängiger zu werden, ihre Kundendaten selbst zu kontrollieren und ihren Vertrieb stabiler aufzustellen. Dieser Beitrag erklärt, was das für Veranstalter bedeutet – und welche Alternativen es gibt.
Die Augsburger Allgemeine berichtet aktuell über Zuschuss, möglichen Verkauf oder sogar Insolvenz des städtischen Anbieters „München Ticket“:
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/muenchen-staedtischer-ticketanbieter-muenchen-ticket-vor-dem-aus-24-02-113565930
Unabhängig davon, wie dieser konkrete Fall ausgeht, zeigt er vor allem eines: Der Ticketing-Markt hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Modelle, die lange funktioniert haben, geraten wirtschaftlich unter Druck. Für Veranstalter ist das ein guter Zeitpunkt, den eigenen Ticketvertrieb kritisch zu prüfen.
Eine einfache Leitfrage lautet:
Wie stabil und wie unabhängig ist mein Ticketverkauf heute aufgestellt?
Ticketing ist heute mehr als nur Vorverkauf
Früher war Ticketing für viele vor allem ein Vertriebskanal. Man nutzte ein Portal, bekam Reichweite, der Rest lief „mit“.
Heute hängen daran zentrale Geschäftsprozesse:
Kundendaten und Auswertungen
Zahlungsabwicklung und Abrechnung
Kommunikation mit dem Publikum
Marketing, Gutscheine, Wiederverkauf und Zusatzverkäufe
Ticketing ist damit kein Nebenprozess mehr, sondern Teil der digitalen Infrastruktur von Veranstaltern.
Wer sein Ticketsystem nutzt, steuert einen wichtigen Teil seines Geschäfts.
Warum klassische Portallösungen es zunehmend schwerer haben
Der Fall München Ticket steht nicht für sich. Seit Jahren zeigen sich im Markt klare Trends:
Große Veranstalter holen sich das Ticketing ins eigene Haus
Systeme für Marketing, CRM und Verkauf wachsen zusammen
Der reine Weiterverkauf von Tickets wird wirtschaftlich immer enger
Regionale oder stark fokussierte Modelle verlieren an Spielraum
Das bedeutet nicht, dass diese Anbieter „schlecht“ arbeiten. Aber das Modell, bei dem ein externer Anbieter den gesamten Ticketvertrieb abdeckt, passt für viele Veranstalter immer weniger zur eigenen Strategie.
Ein zentrales Risiko bleibt:
Die Abhängigkeit von einem System, auf dessen Entwicklung man selbst kaum Einfluss hat.
Immer mehr Veranstalter betreiben ihr Ticketing selbst
Deshalb entscheiden sich viele Veranstalter inzwischen für ein anderes Modell:
Sie betreiben ihren Ticketverkauf selbst – technisch unterstützt, aber unter eigener Kontrolle.
In der Praxis heißt das:
eigener Ticketshop auf der eigenen Website
Zugriff auf die eigenen Kundendaten
eigene Zahlungsflüsse und transparente Abrechnung
mehr Flexibilität bei Preisen, Aktionen und Formaten
weniger Abhängigkeit von einzelnen Plattformen
Dafür muss heute niemand mehr selbst Software entwickeln. Es gibt spezialisierte Systeme, die genau dafür gebaut sind: Ticketing als Werkzeug für Veranstalter, nicht als Marktplatz.
Das lohnt sich nicht nur für große Veranstalter
Was früher vor allem für große Player relevant war, ist heute auch für kleinere und mittlere Strukturen sinnvoll:
bessere Bindung zum Publikum
mehr Überblick über Verkäufe und Erlöse
mehr Kontrolle über Gebühren und Prozesse
bessere Planbarkeit für künftige Veranstaltungen
Gerade für Kulturveranstalter, Vereine, Festivals oder kommunale Häuser wird Ticketing damit vom reinen Verkaufskanal zu einem festen Bestandteil der eigenen Organisation.
Was Veranstalter jetzt prüfen sollten
Die Diskussion rund um München Ticket ist kein Grund zur Hektik. Aber sie ist ein guter Anlass für einen Realitätscheck:
Wie abhängig bin ich von meinem aktuellen Anbieter?
Wo liegen meine Kundendaten?
Wie flexibel bin ich bei Preisen, Aktionen und Kommunikation?
Was passiert, wenn sich mein Anbieter stark verändert oder wegfällt?
Wer darauf keine klaren Antworten hat, sollte sich mit Alternativen beschäftigen.
Snapticket: Ticketing als Infrastruktur für Veranstalter
Bei Snapticket stellen wir Veranstaltern die technische Infrastruktur zur Verfügung, um ihren Ticketverkauf selbst zu betreiben – im eigenen Namen und unter eigener Kontrolle.
Unsere Kunden nutzen:
einen eigenen Ticketshop
im eigenen Design
mit Zugriff auf ihre Daten
mit flexiblen Zahlungsarten
ohne Bindung an ein Verkaufsportal
Wie so ein Setup in der Praxis aussieht, zeigen wir hier:
👉 https://go.snapticket.de
Ob als kompletter Umstieg oder als Ergänzung zum bisherigen Vertrieb: Ziel ist es, den Ticketverkauf stabiler, planbarer und unabhängiger zu machen.
Häufige Fragen von Veranstaltern
Was bedeutet die Situation rund um München Ticket für Veranstalter?
Sie zeigt, dass zentrale Ticketportale wirtschaftlich unter Druck stehen und Abhängigkeiten ein Risiko sein können.
Was ist die Alternative zu klassischen Ticketportalen?
Ein eigener Ticketshop auf Basis einer professionellen Ticketing-Infrastruktur, bei dem der Veranstalter die Kontrolle über Daten, Zahlungen und Vertrieb behält.
Ist eigenes Ticketing nur für große Veranstalter sinnvoll?
Nein. Auch kleine und mittlere Veranstalter profitieren von mehr Kontrolle, besserer Kundenbindung und besserer Planbarkeit.
Was bietet Snapticket konkret?
Snapticket stellt die technische Infrastruktur für einen eigenen Ticketshop bereit – inklusive Zahlungsabwicklung, Datenzugriff und flexiblem Setup.
Und das bedeutet:
Der mögliche Einschnitt bei München Ticket ist kein Einzelfall, sondern Teil eines strukturellen Wandels im Ticketing-Markt. Ticketing verschiebt sich weg vom reinen Portalvertrieb hin zu eigenen Systemen bei den Veranstaltern.
Wer heute sein Ticketing strategisch aufstellt, gewinnt vor allem eines: mehr Kontrolle und weniger Abhängigkeit von externen Strukturen.




